26 Buchstaben hat das Alphabet – schier unendliche Möglichkeiten, die kleinen Racker wortreich zu mischen. Das ist ausgesprochen nützlich. Denn ich ernähre meine Familie durch Anbau und Verkauf von leseleicht angerichtetem Buchstabensalat. Gerne biete ich auch Ihnen diese moralisch einwandfreie Form der Geldanlage an.

Beruflich befasse ich mich zum Beispiel mit so wundersamen Themen wie dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung. Allein der verschlingt schon 18 von 26 Buchstaben. Interesse? Dann schauen Sie ganz unverbindlich in die Rubrik Berufliches.

Als Ausgleich für die schwere gesundheitspolitische Kost beobachte ich in meiner kargen Freizeit aufmerksam das lokale Weltgeschehen. Diesbezügliche Erkenntnisse teile ich gerne mit Ihnen. Nun gibt es ja momentan ein paar Irritationen, was „alternative Fakten“ anbelangt. Damit wir uns nicht falsch verstehen, kennzeichne ich vorsichtshalber Texte, die neben Spuren von Nüssen auch die eine oder andere Portion Phantasie enthalten können. Für diesen mutigen Schritt ist mein Blog erst neulich mit dem weltweit ersten Gütesiegel für „Good Fake News“ ausgezeichnet worden. Das ist mir Ehre und Ansporn zugleich.

Um Nachsicht bitte ich alle, denen es hier nicht bloggig genug zugeht. Ich komme aus einer fernen Zeit, als es beim Computer-Kauf hieß „Nimm Atari – das ist die Zukunft“. Sollten Sie zufällig in der Lage sein, 25 Jahre alte Mega-ST-Disketten auszulesen, melden Sie sich bitte. Bitte!