Neulich bei der Tierwohllabel-Zielgruppe…

Neben der Gründung einer Arbeitsgruppe ist die Entwicklung eines neuen Labels eine probate politische Maßnahme, wenn es Vorbehalte gegen die Lösung eines Problems gibt. Ob das von „Mister Glyphosat“, Ex-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, 2016 ins Spiel gebrachte Tierwohl-Label irgendeiner armen Sau hilft, sei dahingestellt. Doch dass zum Ablenken von Missständen in der Tierhaltung tatsächlich 70 Millionen Euro für ein neues Signet ausgegeben werden, lässt sich in der Antwort der Bundesregierung auf eine Bundestagsanfrage der FDP-Fraktion nachlesen. Den Kühen auf dem Foto entlockt das glücklicherweise nur ein mattes Muh. Sie leben auf einem Biohof in Holstein.

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