Wer macht das beste Lieferketten-Gesetz?

Der Bundestag hat am 22. April in 1. Lesung über das geplante Lieferkettengesetz der Bundesregierung diskutiert. Es soll Unternehmen verpflichten, für das Einhalten von Arbeits- und Umweltschutzstandards über die gesamte Lieferkette zu sorgen. Doch auch das Europaparlament hat Vorschläge für eine faire Wertschöpfungskette auf den Weg gebracht. Für das Magazin „Gesundheit + Gesellschaft“ habe ich den Wettbewerb um Sorgfaltspflichten skizziert.…

Neulich im nostalgischen Kompost…

Oft überkommt mich so eine ungeimpfte Sehnsucht nach den Sorgen von Früher. Die gute alte Zeit, in der wir uns noch ungetestet über nächtliches Uhren-Umstellen aufregen konnten. Apropos: Müssen wir denn jetzt von Samstag auf Sonntag die Uhr eine Stunde vor- oder zurückstellen? Auch 41 Jahre nach ihrer Einführung kommt diese aufdringliche Sommerzeit immer so plötzlich.

Neulich bei den vom Erwartungsmanagement enttäuschten Schafen…

Das „Erwartungsmanagement“ ist zwar keine Corona-Erfindung, doch in der Pandemie hat der Begriff richtig Fahrt aufgenommen. Es mangelt ja nicht etwa an Impfstoff oder Impfterminen. Der Jens, die Angi und die Euro-Uschi haben lediglich unsere Erwartungen schlecht gemanagt: nicht bloß geweckt, sondern auch ordentlich angestachelt. Sind solche Erwartungen erst mal entzündet, lodern sie erstaunlich schnell sehr hell.
Als Lehrbeispiel für optimales Erwartungsmanagement nennen die Standardwerke noch heute den volkseigenen Walter Ulbricht mit seinem einzig in Erinnerung gebliebenen Satz: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“

Neulich bei den kritischen Kartoffeln…

 In Deutschland gibt es rund 350 Tageszeitungen, 27 Wochenzeitungen, sieben Sonntagszeitungen, etwa 2.450 Publikums- und mehr als 3.700 Fachzeitschriften. Hinzu kommen knapp 500 öffentlich-rechtliche und private Radio- und Fernsehsender. Printmedien verschleißen derzeit grob geschätzt fünf Corona-Experten pro Ausgabe. Der Radio- und Fernsehbedarf liegt nach konservativen Schätzungen bei 20 bis 30 Expertinnen und Experten pro Tag und Sender.

Daraus ergibt sich nach einer aktuellen Studie der Westostwestfalen-Universität Mönninghausen-Bönninghausen allein in Deutschland ein Tagesverbrauch von bis zu 20.000 Experten. Die Deutsche Gesellschaft für Virologie mit etwa 1.000 Mitgliedern und die Schwestergesellschaft für Epidemiologie mit rund 800 Mitgliedern können diesen Bedarf nicht decken. Auch die Herren Lauterbach, Kekulé und Drosten sind trotz medialer Höstleistungen nicht mehr in der Lage, in jede Expertenlücke zu hüpfen. Die Bundesregierung hat sich deshalb entschlossen, eine allgemeine Expertenpflicht für alle Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren einzuführen.

Mehr dazu demnächst in diesem Blog…

Neulich bei den Dingen, die man bestimmt noch mal brauchen kann

Der Jahreswechsel eignet sich laut Expertenrat hervorragend zum Abschied von Dingen. Tabula rasa, Neuanfang. Ballast abwerfen, Besitz belastet. Dinge loszulassen befreit die Seele. Es reist sich besser mit leichtem Gepäck. Andererseits: Führt die Corona-Krise uns nicht gerade schmerzlich vor Augen, dass es so schlecht nicht ist, neben Klopapier noch ein paar mehr Dinge auf Vorrat zu haben? Nun ist es…

Welche Chancen hat Donald Trump vor dem Jüngsten Gericht, Herr Prof. Drüggelte?

Auf den ersten Blick sieht es schlecht aus für Donald Trump. Der oberste Gerichtshof der USA hat seinen letzten Klagetraum platzen lassen. Doch jetzt spielt der trotzige Trump seinen letzten Trumpf aus: Sein Staranwalt Rudy Giuliani hat am 15. Dezember Klage vor dem Jüngsten Gericht eingereicht. Kommt er damit durch? Dazu drei schnelle Fragen an Prof. Erwin Drüggelte. Der international…

Neulich bei den sehr erleichterten Corona-Warn-Enten…

Die Stadt Bonn setzt jetzt bei der Pandemie-Bekämpfung verstärkt auf Corona-Warn-Enten. Bei den Tieren handelt es sich nach Angaben des städtischen Gesundheitsamtes um hochbegabte Laufenten, die sich für eine zweiwöchige Weiterbildung zur Virenspürente beim Robert-Koch-Institut qualifiziert haben. Die Corona-Warn-Enten ergänzen im Rahmen eines vom Bundesforschungsministerium geförderten Pilotprojektes die im Bonner Stadtgebiet installierten Corona-Ampeln. „Die Corona-Warn-Enten werden immer als Pärchen eingesetzt und bedienen selbständig die Ampeln“, heißt es in der Presseinfo der Stadt. „Der Erpel schnattert beim Überschreiten eines R-Wertes von 1,5 über den Lautsprecher. Die Ente schaltet die Ampel bei Erreichen einer Sieben-Tage-Inzidienz von 55,88 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf Rot.“

Das Bild zeigt die Corona-Warn-Enten im Einsatz im Bonner Stadtteil Endenich (Auf dem Hügel, Ecke Hermann-Wandersleb-Ring). Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, die Corona-Warn-Enten während des Dienstes nicht anzusprechen. Nach Feierabend stehen die Vögel gerne für Fragen zur Verfügung.

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