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Wieder einmal bei den „Tapetenpoeten“…

Es soll immer noch Menschen geben, die das Unesco-Weltkulturerbe Anrufschranke Öchtringhausen nicht kennen. Dank der „Tapetenpoeten“ sind es jetzt deutlich weniger Unwissende.

In Lothar Schiefers rechtsrheinischer Text- und Verseschmiede auf Vanessa Topfs schnuckeliger Atelierbühne in der Tapetenfabrik Bonn-Beuel durfte ich dieses Kleinod westostwestfälischer Kommunikationskultur vorstellen.

Mir hat´s wieder mal viel Spaß gemacht bei den Tapetenpoeten. Auch weil mit Sonja van de Veen und „Eve Summer“ zwei tolle Mitpoetinnen am Start waren. Und Lothar (mit im Bild rechts) ist sowieso klasse.

Fotos: Vanessa und Sonja (danke!)

Ratlos vor der Litfaßsäule…

 

„Klima ohne Arbeit!“… hmmm. Diese Botschaft an einer Bonner Litfaßsäule macht mich einigermaßen ratlos.
Geht es am Ende gar nicht um Greta?
Sondern darum, dass das Arbeitsklima ohne Arbeit am schönsten wäre?
Wohl eher nicht.
„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, heißt es.
Mit dem Klima ist es leider nicht anders.
Aber nach dem 27. bahnbrechenden Weltklimagipfel wird ja endlich alles gut.

Zwinkersmiley.

Neulich bei den flüggen Spatzen…

 

Die rasant steigenden Energiepreise schlagen jetzt auch auf die Vogelwelt durch. Nach Auskunft des Ornithologen Prof. Erwin Drüggelte von der Geflügelfakultät der Westostwestfalenuniversität Mönninghausen-Bönninghausen wollen sich in diesem Herbst erstmals auch viele Standvögel dem Zug nach Süden anschließen.

„Wir beobachten eine komplette Trendumkehr“, erläutert der Experte. „In den vergangenen Jahren sind selbst eingefleischte Zugvögel wie Stare und sogar Störche häufig bei uns geblieben, weil die Winter wärmer werden. Unter dem Druck der Heizkosten planen aber jetzt sogar Sperlinge, Amseln oder Rotkehlchen das Überwintern in südlichen Gefilden.“
In Kürze will Drüggelte eine detaillierte Studie zur Entwicklung der Vogelhäuschenheizkosten vorlegen. Sie beruht nach seinen Angaben auf einer repräsentativen Befragung von 355 Angehörigen heimischer Stand- und Zugvogelarten in Westostwestfalen.

Neulich im nostalgischen Kompost…

Oft überkommt mich so eine ungeimpfte Sehnsucht nach den Sorgen von Früher. Die gute alte Zeit, in der wir uns noch ungetestet über nächtliches Uhren-Umstellen aufregen konnten. Apropos: Müssen wir denn jetzt von Samstag auf Sonntag die Uhr eine Stunde vor- oder zurückstellen? Auch 41 Jahre nach ihrer Einführung kommt diese aufdringliche Sommerzeit immer so plötzlich.