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Neulich bei den vom Erwartungsmanagement enttäuschten Schafen…

Das „Erwartungsmanagement“ ist zwar keine Corona-Erfindung, doch in der Pandemie hat der Begriff richtig Fahrt aufgenommen. Es mangelt ja nicht etwa an Impfstoff oder Impfterminen. Der Jens, die Angi und die Euro-Uschi haben lediglich unsere Erwartungen schlecht gemanagt: nicht bloß geweckt, sondern auch ordentlich angestachelt. Sind solche Erwartungen erst mal entzündet, lodern sie erstaunlich schnell sehr hell.
Als Lehrbeispiel für optimales Erwartungsmanagement nennen die Standardwerke noch heute den volkseigenen Walter Ulbricht mit seinem einzig in Erinnerung gebliebenen Satz: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“

Neulich bei den kritischen Kartoffeln…

 In Deutschland gibt es rund 350 Tageszeitungen, 27 Wochenzeitungen, sieben Sonntagszeitungen, etwa 2.450 Publikums- und mehr als 3.700 Fachzeitschriften. Hinzu kommen knapp 500 öffentlich-rechtliche und private Radio- und Fernsehsender. Printmedien verschleißen derzeit grob geschätzt fünf Corona-Experten pro Ausgabe. Der Radio- und Fernsehbedarf liegt nach konservativen Schätzungen bei 20 bis 30 Expertinnen und Experten pro Tag und Sender.

Daraus ergibt sich nach einer aktuellen Studie der Westostwestfalen-Universität Mönninghausen-Bönninghausen allein in Deutschland ein Tagesverbrauch von bis zu 20.000 Experten. Die Deutsche Gesellschaft für Virologie mit etwa 1.000 Mitgliedern und die Schwestergesellschaft für Epidemiologie mit rund 800 Mitgliedern können diesen Bedarf nicht decken. Auch die Herren Lauterbach, Kekulé und Drosten sind trotz medialer Höstleistungen nicht mehr in der Lage, in jede Expertenlücke zu hüpfen. Die Bundesregierung hat sich deshalb entschlossen, eine allgemeine Expertenpflicht für alle Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren einzuführen.

Mehr dazu demnächst in diesem Blog…

Neulich bei den sehr erleichterten Corona-Warn-Enten…

Die Stadt Bonn setzt jetzt bei der Pandemie-Bekämpfung verstärkt auf Corona-Warn-Enten. Bei den Tieren handelt es sich nach Angaben des städtischen Gesundheitsamtes um hochbegabte Laufenten, die sich für eine zweiwöchige Weiterbildung zur Virenspürente beim Robert-Koch-Institut qualifiziert haben. Die Corona-Warn-Enten ergänzen im Rahmen eines vom Bundesforschungsministerium geförderten Pilotprojektes die im Bonner Stadtgebiet installierten Corona-Ampeln. „Die Corona-Warn-Enten werden immer als Pärchen eingesetzt und bedienen selbständig die Ampeln“, heißt es in der Presseinfo der Stadt. „Der Erpel schnattert beim Überschreiten eines R-Wertes von 1,5 über den Lautsprecher. Die Ente schaltet die Ampel bei Erreichen einer Sieben-Tage-Inzidienz von 55,88 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf Rot.“

Das Bild zeigt die Corona-Warn-Enten im Einsatz im Bonner Stadtteil Endenich (Auf dem Hügel, Ecke Hermann-Wandersleb-Ring). Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, die Corona-Warn-Enten während des Dienstes nicht anzusprechen. Nach Feierabend stehen die Vögel gerne für Fragen zur Verfügung.

Neulich im virologischen Kompost…

Die Meisterschaft in der 1. Bundesviroliga scheint entschieden. Mit 400.334 Followern bei Twitter hat sich Prof. Christian Drosten am Pfingstwochenende nahezu uneinholbar von Verfolger Prof. Alexander Kekulé mit lediglich 66.627 Followern abgesetzt. Drosten scheint sich seiner Sache bereits sehr sicher. Eine Corona-Rückrunde halte er für nicht mehr unbedingt angesagt, sagte der Charité-Chefvirologe dem Magazin „Der Spiegel“.